{"id":417,"date":"2016-03-03T17:09:55","date_gmt":"2016-03-03T16:09:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/?p=417"},"modified":"2016-03-03T17:09:55","modified_gmt":"2016-03-03T16:09:55","slug":"abriss-des-mittelpfeiler-wird-vorbereitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/allgemein\/abriss-des-mittelpfeiler-wird-vorbereitet\/","title":{"rendered":"Abriss des Mittelpfeiler wird vorbereitet"},"content":{"rendered":"<p>Was ist nass und st\u00f6rt bei Br\u00fcckenarbeiten? Genau: Wasser! Erst recht und bl\u00f6derweise auch st\u00e4ndig, wenn am Mittelpfeiler gearbeitet wird. Genau dem soll es jetzt in Herford an den Kragen gehen. W\u00e4hrend Sie oben dr\u00fcber fahren oder spazieren, wird der einfach unter ihnen abgerissen. Selbstverst\u00e4ndlich erst <strong>nachdem die Hansabr\u00fccke mit einer Hilfsabst\u00fctzkonstruktion gesichert wurde<\/strong>! Die St\u00fctze soll in zwei Wochen solide und fest stehen und muss im Trockenen aufgebaut werden. Deswegen wird im n\u00e4chsten Schritt der Arbeitsbereich um den Pfeiler mit so genannten Spundw\u00e4nden vor eindringendem Wasser &#8211; zumindest bis zu einem gewissen Pegel &#8211; gesch\u00fctzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_419\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/03\/097.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-419\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-419\" class=\"wp-image-419 size-medium\" src=\"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/03\/097-300x207.jpg\" alt=\"097\" width=\"300\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-419\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Liegen bereit:<\/strong> Die Spundbohlen, von denen hoffentlich m\u00f6glichst viele unter feinen Vibrationen in den Boden flutschen. <em>Foto: J\u00fcrgen Zander<\/em><\/p><\/div>\n<h2>Es flutscht &#8230; leider nicht immer<\/h2>\n<p>Die einzelnen Spundbohlen, die sich hinterher zu einer Wand vereinen, werden von der Vibrationsramme (in Fachkreisen liebevoll Rammb\u00e4r genannt) mit feinen Vibrationen und unter Zugabe von reichlich Wasser in den Boden eingesp\u00fclt. Das klappt &#8230;. leider nicht immer. &#8222;Nach dem Hochwasser in den vierziger Jahren wurde Abbruchgut der ersten Hansabr\u00fccke beim Wiederaufbau im Boden zur\u00fcckgelassen&#8220;, berichtet der <a href=\"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/ansprechpartner\">Projektleiter der Kreisverwaltung, J\u00fcrgen Zander<\/a>. Wenn an einer solchen Stelle die Spundwand sanft vibrierend von Oben angeflutscht kommt, geht beim Aufeinandertreffen pl\u00f6tzlich nichts mehr. Dann muss der alte Schrott erst raus, bevor der zweite Versuch gewagt werden kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_418\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/03\/Ramme_Hansabruecke.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-418\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-418\" class=\"wp-image-418 size-medium\" src=\"https:\/\/www.baustellentagebuch.de\/hansabruecke\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/03\/Ramme_Hansabruecke-300x231.jpg\" alt=\"Ramme_Hansabruecke\" width=\"300\" height=\"231\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-418\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Der Rammb\u00e4r:<\/strong> Ist kein possierliches Tierchen, vibriert aber trotzdem ganz sanft. \u00dcber den Schlauch wird reichlich Wasser aus der Werre eingesp\u00fclt, damit der Boden aufweicht. <em>Foto: Martin Spiering<\/em><\/p><\/div>\n<p>Ob es mit den zwei Wochen klappt, h\u00e4ngt wie bei allen Terminen vom Wetter ab. Das Bild mit den Spundbohlen ganz oben, wurde heute Nachmittag von J\u00fcrgen Zander aufgenommen: &#8222;Am Vormittag stand das Wasser an dieser Stelle noch h\u00f6her.&#8220; Sollte das Wasser h\u00f6her steigen als die Spundw\u00e4nde reichen, dann schwappt es von oben rein, flutet den Arbeitsbereich und f\u00fchrt zu einer Zwangspause. Wovon wir nat\u00fcrlich erstmal nicht ausgehen.<\/p>\n<h2>Nichts los in der Baustelle<\/h2>\n<p>Au\u00dfer der N\u00e4he zum Wasser bietet dieser Arbeitsplatz einen weiteren Nachteil. Wer im Auto \u00fcber die Br\u00fccke f\u00e4hrt und nach rechts und links guckt, der sieht: Nichts! Und denkt: &#8222;Aha! Nichts los in der Baustelle. Hier wird nicht gearbeitet.&#8220; Falls Ihnen das passieren sollte, dann \u00f6ffnen Sie am besten kurz die Fenster und spitzen die Ohren. Dann f\u00fchlen Sie sich gleich besser. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>W\u00e4hrend all das passiert wird \u00fcbrigens auch noch ein bisschen an der Garagenwand, deren Standfestigkeit gef\u00e4hrdet ist, gearbeitet. N\u00e4chste Woche werden zus\u00e4tzliche Sicherungsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt. Die sollen daf\u00fcr sorgen, dass an dem auf Seite der Goebenstra\u00dfe gelegenen Widerlager der Hansabr\u00fccke noch ein paar Zentimeter abgerissen werden k\u00f6nnen, ohne die Wand gleich mit abzureissen. So hoch, dass es auch fast auf H\u00f6he der Hansastra\u00dfe st\u00f6rt, wird das Wasser in den n\u00e4chsten Tagen ja hoffentlich nicht steigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist nass und st\u00f6rt bei Br\u00fcckenarbeiten? Genau: Wasser! Erst recht und bl\u00f6derweise auch st\u00e4ndig, wenn am Mittelpfeiler gearbeitet wird. Genau dem soll es jetzt in Herford an den Kragen gehen. 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